• Besuch von Herrn Richard Strasser in Klasse 4c

          • Ein Experte der Ortsgeschichte zu Besuch

            Besuch von Herrn Richard Strasser - einem Experten für die Ortsgeschichte - in Klasse 4c

            Marklkofen ist ein geschichtsträchtiger Ort. Das wurde den Kindern der Klasse 4c durch den Besuch von Herrn Strasser bewusst. In dem Vilstalort Marklkofen gab es früher immerhin einmal 4 Schlösser. Eindrucksvoll schilderte Herr Strasser, dass Adelige die Vorgänger der heutigen Bürgermeister waren. Der Kaiser suchte sich Leute aus, die er in alle Regionen seines Reiches zu dessen Verwaltung schickte. Sie waren somit Edelmänner und bauten sich dort einen Gutssitz. So auch im Fall des Zachreisen von der Lieb. Er und seine Familie bewohnten das Mittlere Schloss (heutiger Pfarrhof), welches sie vermutlich auch erbauten. Zwischendurch kam auch das Untere Schloss an der Vils, Wasserschloss genannt, durch Heirat für 14 Jahre in ihren Besitz. Familiensitz blieb jedoch immer das Mittlere Schloss.
            Im Anschluss an den interessanten theoretischen Teil im Klassenzimmer gings hinaus ins Freie. Beeindruckend war zu erfahren, dass unsere Grundschule auf dem Schlossareal des früheren Wasserschlosses steht. Wenn die Kinder der Klasse 4c aus ihren Klassenzimmerfenstern schauen, blicken sie direkt in den früheren Schlossgarten des Wasserschlosses.
            Gemeinsam marschierte man das Areal des Wasserschlosses ab. Dieser Rundgang machte die Größe des dort erbauten Schlosses mit umgebendem Wassergraben, Stallungen und Garten bewusst. Gerne und fachkundig beantwortete Herr Strasser alle Fragen der Kinder.
            Mit Napoleon wurde das Heilige Römische Reich deutscher Nation umorganisiert. Die Imsländer, die letzten Besitzer des Wasserschlosses, zogen aus Marklkofen weg. 1841 wurde das Schloss verkauft, 1860 wurde es abgebrochen. Mit den Ziegelsteinen bauten sich die Leute aus dem Ort Häuser.
            Neben historischen Lageplänen aus dem Jahr 1823 hatte Herr Strasser für jedes Kind eine DIN-A3-Farbkopie des Wasserschlosses als Geschenk dabei.
            Dank ergeht in diesem Zusammenhang an die Gemeinde, die diese Farbkopien für die Schüler zur Verfügung stellte. Ganz besonderer Dank geht an Herrn Strasser, der sich zum wiederholten Male Zeit für die Grundschüler genommen hatte, um dieser Generation das große Fachwissen, über das er verfügt, weiterzugeben.

          • Spendenübergabe der Grundschule an vier soziale Einrichtungen

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            Am Freitag. 04. Februar 2022 fand in der Grundschule Marklkofen die Übergabe des Erlöses vom Spendenlauf des Grundschulverbands Marklkofen-Frontenhausen statt.

             

            Beim mittlerweile traditionellen Spendenlauf der Grundschülerinnen und -schüler, der im Dezember 2021 stattfand, waren - aufgerundet - insgesamt

            4.000 Euro

            zusammengekommen.

             

            In diesem Jahr wurden vom Elternbeirat folgende vier Vereine ausgewählt, die von der Aktion der Schülerinnen und Schüler mit einer Spende von je 1.000 Euro bedacht wurden:

             

            • der Deutsche Kinderschutzbund Landau
            • der Soziale Dienst im Landratsamt Dingolfing-Landau e.V.
            • die Lebenshilfe Kreisvereinigung Dingolfing-Landau
            • die Bezirksstelle des bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V. (BBSB) Niederbayern

             

            Die Feier wurde vom Elternbeirat und der Schulleitung gestaltet. Zu Gast waren Vertreter der Spendenempfänger und Herr Bürgermeister Eisgruber-Rauscher.

            Frau Reubel berichtete, mit welch großer Motivation die 270 Kinder der Schule ihre Runden gedreht haben und freute sich über die großzügigen Spenden.

            Peter Eisgruber-Rauscher wies darauf hin, dass die Aktion nicht nur für die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein riesen Spaß sei, sondern ganze Familien mitfieberten. Wobei der Betrag, den die Kinder pro Runde „erlaufen“ können, nicht festgelegt ist, sondern im Ermessen der Eltern und sonstigen familiären Sponsoren liegt. Peter Eisgruber-Rauscher: „Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den nächsten Spendenlauf. Dann findet die Spendenübergabe hoffentlich wieder im Rahmen der gemeinsamen Weihnachtsfeier statt.“ Danach bedankten sich die Empfänger für den engagierten Einsatz der kleinen LäuferInnen und Läufer. Gabriele Deingruber vom Kinderschutzbund wies darauf hin, dass „Corona auch in unserem Verein sehr viel geändert hat. Weil wir nicht jeden reinlassen konnten, war es sehr schwierig für uns zu arbeiten.“ Hinzu kommt, dass der Verein derzeit dringend Nachwuchs sucht. Die Vertreterinnen des Sozialen Dienstes hoben besonders hervor, dass es sich um ein Projekt „von Kindern für Kinder“ handelt. Der Verein unterstützt besonders die Familien von erkrankten Kindern, die in Not geraten sind mit Sachspenden für das tägliche Leben. Dr. Steininger von der Lebenshilfe: „Wir können derzeit jede Spende sehr gut gebrauchen, weil wir derzeit neue Räumlichkeiten bauen. Wobei die aktuelle Spende aber direkt an die Kinder geht.“

             

            > Quelle: Dingolfinger Anzeiger <

             

        • Die Klasse 4a zeichnet mit nur einer Linie!
          • Die Klasse 4a zeichnet mit nur einer Linie!

          • Die Klasse 4a aus Frontenhausen zeichnet nach dem Vorbild Pablo Picassos - mit nur einer Linie. Nachdem sich die Kinder mit dem Künstler Picasso und einigen Werken beschäftigen durften, tasteten sie sich an das Zeichnen mit nur Linie heran. Dazu wurden verschiedene Tiere als Bildvorlage verwendet. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler bestand nun darin, von der fotografischen Vorlage zu abstrahieren. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

        • Besuch des Bürgermeisters in der Klasse 4c
          • Besuch des Bürgermeisters in der Klasse 4c

          • Die Corona-Pandemie macht es den Schulklassen nicht leicht, Altgewohntes - wie etwa der Besuch der 4. Klassen im Rathaus - durchzuführen.

            Gut, dass unser Marklkofener Bürgermeister Herr Peter Eisgruber-Rauscher so nett war und uns, die Klasse 4c, am 25.01.2022 in unserem Klassenzimmer besuchte.

            Im HSU-Unterricht hatten wir uns schon mit unserer Gemeinde vertraut gemacht. Auf der Homepage der Gemeinde entdeckten wir auf unseren neuen iPads viel Wissenswertes rund um unseren Schulort. Wir beschäftigten uns auch eingehend mit dem Wappen von Marklkofen. Es geht auf das Adelsgeschlecht der „Zachreisen von der Lieb“ zurück. Ein Unterrichtsgang zur Marchholdstraße erinnerte uns an die Entstehung Marklkofens.

            Herr Peter Eisgruber-Rauscher erzählte uns, dass er am 15. März 2014 das Bürgermeisteramt übernommen hat. Er ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und ausgebildeter Landwirt. Gespannt lauschten wir, was ein Bürgermeister so einen ganzen langen Tag macht: Telefon- und Videokonferenzen, Arbeit am PC, Außentermine und Abendtermine wahrnehmen. So einen langen Arbeitstag wie er möchten wir nicht haben. Der Bürgermeister stellte die verschiedenen Ämter im Rathaus vor. Interessant fanden wir, dass unsere Namen im Rathaus auftauchen und zwar im Einwohnermeldeamt. Wir erfuhren auch, dass unsere Gemeinde Schulden hat und wie viel ein iPad ungefähr kostet. (ca. 400 Euro)
            Auf unsere Frage, welche Projekte die Gemeinde im Jahr 2022 plant, erfuhren wir unter anderem, dass im Spätsommer das Freibad saniert wird. Außerdem wird im Sommer in der Grundschule und im Kindergarten eine dezentrale Lüftungsanlage eingebaut und ein Radweg von Steinberg nach Freinberg gebaut. Natürlich wollten wir auch wissen, wann das Freibad in Steinberg heuer öffnet. Der Bürgermeister gab als voraussichtlichen Zeitpunkt den Monat Mai an.

            Wir fanden den Besuch unseres Bürgermeisters sehr interessant. Manche von uns sahen Herrn Eisgruber-Rauscher zum ersten Mal. Auch er freute sich, dass er uns besuchen durfte. Beim Verabschieden schenkte er uns Gummibärchen und einen Ortsplan von Marklkofen und wünschte uns für die Zeit nach der Grundschule alles Gute.

        • Nikolausbesuch in den ersten Klassen
          • Nikolausbesuch in den ersten Klassen

          • Bei den ersten Klassen klopfte es an die Tür und davor stand der Heilige Nikolaus. Er begrüßte die aufmerksamen Erstklässler und bat ein Kind, seinen Stab zu halten. Die Kinder sagten ein Gedicht auf. Danach hörten Sie genau zu, was der Nikolaus ihnen zu sagen hatte. Er lobte die Klassen, weil sie schon fleißig buchstabieren, schreiben, rechnen und musizieren und ihre Klassendienste gerne erledigen. Doch bei manchen Kindern stehen die Schuhe nicht auf dem Platz. "Sagt mal, habt ihr denn die Garderobe für die Katz?" Zum Schluss wollte er die Kinder noch gerne beschenken und jedes Kind bekam einen Lebkuchennikolaus. Der Heilige Nikolaus schlug vor, diesen in Ruhe bei Kerzenlicht zuhause zu genießen und gerne auch mit der Familie zu teilen. Den Kindern stand die Freude über den unerwarteten Besuch ins Gesicht geschrieben.